Quelle: Google
Google Pinpoint: KI-Recherche in den eigenen Dokumenten
Ein kostenloses Google-Werkzeug, das mit künstlicher Intelligenz Tausende eigener Dokumente analysiert, transkribiert und durchsuchbar macht, von PDFs und Fotos bis zu Audiodateien.
Pinpoint entstand als Recherchewerkzeug für Journalistinnen, Journalisten und Medien, und heute kann es jeder kostenlos nutzen. Google beschreibt es als eine private, „aufgeladene“ Google-Suche für die eigenen Dateien.
Man arbeitet mit „Sammlungen“, einer Art Projektordner, in den sich bis zu 200.000 Dokumente auf einmal hochladen lassen: PDFs, Bilder, Audiodateien, Websites, Word-Dokumente und mehr. Pinpoint verarbeitet sie mit OCR und KI, auch Handschrift, und transkribiert Audio in mehreren Sprachen.
Außerdem zieht es automatisch die Namen von Personen, Organisationen und Orten heraus und stellt sie in einem Seitenindex zusammen. Man kann einen Begriff suchen und sehen, auf welchen Seiten er vorkommt, samt Synonymen und grammatischen Varianten, oder Fragen stellen und Antworten auf Basis der hochgeladenen Unterlagen erhalten.
Nützlich ist das etwa, um stundenlange Interviews zu transkribieren und ein genaues Zitat zu finden, Hunderte wissenschaftliche Artikel oder historische Dokumente abzugleichen und zu sehen, welche Autoren oder Organisationen wiederkehren, aus Dutzenden Finanzberichten oder Vorschriften Schlüsse zu ziehen, ohne sie ganz zu lesen, oder handschriftliche Notizen und alte Briefe in ein durchsuchbares Archiv zu verwandeln.